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Nie wieder räuspern: So schützt du deine Stimme wirklich

Log. Sanne Stria

Nie wieder räuspern: So schützt du deine Stimme wirklich

Warum Räuspern schadet – und wie du den Drang clever umgehst

Kennst du das? Kurz vor dem Vortrag, dem Meeting oder dem Telefonat kratzt es im Hals – und schon räusperst du dich reflexartig. Leider ist das keine gute Idee. Warum das so ist – und was du stattdessen tun kannst – erfährst du hier.


Was passiert beim Räuspern?

Unsere Stimmlippen sind feine Muskelstränge mit zarter Schleimhaut. Beim Räuspern pressen sie sich hart gegeneinander. Die Folge: Die Schleimhaut wird massiv mechanisch gereizt. Was kurzzeitig hilft, erzeugt langfristig mehr Probleme – du gerätst in einen Teufelskreis aus Reizung und erneutem Räusperzwang.


Was tun, wenn’s kratzt?

💧 1. Schlucken statt räuspern

Der Kehlkopf bewegt sich beim Schlucken – oft reicht das schon, um das Störgefühl zu lösen.

🥤 2. Trinken hilft (nicht nur der Stimme)

Ein Schluck Wasser kann Schleimhaut befeuchten und die Stimme wieder geschmeidig machen.

🤫 3. Summen statt kratzen

Ein leises „Mhm“ massiert die Stimmlippen sanft – eine kleine, stimmfreundliche Entspannungsübung.

😮 4. Wenn’s gar nicht anders geht: Husten – aber nur einmal!

Ein kurzer Huster ist weitaus weniger belastend als wiederholtes Räuspern.


Warum es sich lohnt, das Räuspern zu vermeiden

  • Du schonst deine Stimme und klingst klarer und frischer
  • Deine Stimmlippen bleiben gesund und belastbar
  • Du wirkst souveräner und entspannter – besonders in heiklen Situationen


Fazit: Ein kleiner Schritt für dich, ein großer für deine Stimme

Räuspern ist eine unbewusste Gewohnheit – aber eine, die du durch einfache Alternativen ersetzen kannst. Schon ein Schluck Wasser oder ein kleines „Mhm“ reichen oft, um deine Stimme zu entlasten.

stimme.at-Autorin: Sanne Stria

Foto: Kristina Flour auf Unsplash

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